Dispokredit
Die Gewährung des Dispokredites, der ein Überziehungskredit ist, erfolgt grundsätzlich in Verbindung mit dem Girokonto – es sind aber auch solche Kreditvermittler, die diese Kreditart auch ohne Girokonto anbieten.
Die Beantragung eines Dispokredites ist bei unerwarteten Kosten, wie zum Beispiel Reparaturenkosten oder interessanten, aber in kurzer Zeit realisierbaren Investitionen zu empfehlen. Bei einem Dispokredit gelten ganz andere Voraussetzungen wie bei einem Ratenkredit, deshalb sollte man mit diesem nicht verwechseln. Diese Kreditart darf maximal das dreifache des Nettoeinkommens betragen und sollte so schnell wie möglich zurückgezahlt werden, weil die Zinsen, die anfangs vielleicht niedrig sind, können sich ganz unerwartet erhöhen. Beim Dispokredit werden keine festen monatlichen Raten festgelegt – die Summe wird flexibel durch Überweisung auf das Girokonto zurückgezahlt.
Ein Dispokredit bietet folgende Vorteile:
1. Keine Bearbeitungsgebühren und keine festen monatlichen Raten
2. Es gibt die Möglichkeit den Kredit in einer einzigen Summe zurückzuführen
3. Die Höhe des Dispos wird von dem Kunden selbst bestimmt
4. Unabhängigkeit des Kreditnehmers von seiner Hausbank
5. Eine Beantragung dieses Kredites ist auch bei Girokontoüberziehung möglich
6. Die Rückzahlung wird den Gehaltseingängen automatisch angepasst
7. Wurde der Kredit wirklich in Anspruch genommen, erst dann fallen Zinsen an
8. Unverbindlicher und kostenloser Kreditantrag
9. Kreitvergabe auch ohne Schufa-Auskunft
Bei der dauerhaften Überziehung des Kreditrahmens ist es möglich, den Dispokredit in Ratenkredit umzuwandeln und durch feste Raten auszugleichen.